Schnittblumen sind vom teuren Luxusartikel zu einem Konsumgut geworden ,
die für fast alle auch im Alltag erschwinglich sind.
Daraus erwächst für uns die Verantwortlichkeit ,unsere Rolle zu überdenken
und die Bereitschaft zu möglichen Veränderungen aufzubringen,
damit wir wirklich Freude an Blumen haben.

Während in unseren Vasen die Vielfalt wägst ,schwindet draußen auf den Wiesen das Angebot.
Dank niedriger Löhne und guten klimatischen Verhältnissen wird in den sogenannten Dritten Welt Ländern sehr billig produziert.
Würde man menschliche Arbeitsbedingungen schaffen ,wären diese Länder
auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig.
Niemand würde Ihre guten teuren Blumen kaufen!

Rein wirtschaftlich gesehen ist die Blumen Produktion sehr interessant:
Sie ist sehr Arbeitsintensiv aber die Erträge pro Hektar sind viel höher als bei anderen Landwirtschaftsprodukten.
Die Blumenproduktion ermöglicht eine Ausweitung der Exporte und eine Verminderung der Abhängigkeit von traditionellen Kolonialprodukten
wie Tee u. Kaffee.
Außerdem bringt die Blumenproduktion Devisen ,die das Land zum Aufbau seiner Wirtschaft und nicht zu letzt auch für die Leistung seiner Schuldendienste dringend benötigt.
Doch was macht es für einen Sinn, wenn z.B. die afrikanischen Bauern auf fruchtbarem Land statt Nahrungsmittel Blumen anbauen.
Der Boden ist auf Jahre verseucht. Die nur künstlich geschaffene Unabhängigkeit
bringt nicht die Befreiung, sondern die Abhängigkeit von Almosen.

Fasziniert durch ihre Pracht hat der Mensch die Natur ins Haus gebracht,
um Sie besser bewundern zu können und hat die Anordnung von Blumen und die Zusammenstellung von Sträußen allmählich zu einer Kultur entwickelt.
So können ihre Verarbeitung und ihre Verwundung zu einer Sublimierung von Ereignissen und zu Änderungen im Menschenleben führen ,weil sie etwas Größeres als uns selbst symbolisieren.

Oft tut es mir weh, sehen zu müssen ,wie in allerlei modischen Trends künstliche Gegenstände Blumen entwerten oder gar verdrängen.
Aufgrund dieser Erkenntnis habe ich mich verpflichtet, nach den geeigneten Stellen zu suchen,
wo Blumen sie selbst bleiben können und zur selben Zeit ein neues vergängliches Leben führen.
Diese von mir so behandelten Blumen haben in dieser Zeit glänzende Formen angenommen ,manchmal dauerhaft ,meistens vorübergehend.

Die Veranstaltung "Augen auf beim Blumenkauf"
ist eine Frucht meiner rastlosen und fortwährenden unablässigen Suche
nach Möglichkeiten ,um Pracht und die sorgfältige Behandlung .."von Blumen zu gewährleisten".

Anette König
Die Blumenkönigin
Sternstr.36 60318 Frankfurt/M.

Dieses ist ein Einzug meiner Vortrag Scripts Reihe


Unterstützung in Zusammenarbeit, der AG Nordend2010 Frankfurt/M.

            

Presse:....das hatte der eine oder andere im voll besetzten Gemeindehaus schon gelesen....
.....die Forderung des Abends lautete daher ,....die Kunden sollen Ihre Muskeln spielen lassen...
(Frankfurter Rundschau)

Presse:....Benefiz für Abgebrannte....
...Schallmauer ist noch nicht durchbrochen.....
(Neue Presse )

Presse: ..Die gute Fee künstlerischer Aktionen
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

 

 


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